Telekom Baskets Bonn müssen ihre Lizenz für die Easycredit Basketball Bundesliga nachbessern. Der Lizenzligaausschuss der BBL hat Fragen zur Klub-Struktur und den Gesellschafterwechsel aufgeworfen. Geschäftsführer Simon Pallmann erklärt, dass die Veränderungen in der Klub-Struktur und den Gesellschafterwechsel zu Fragen seitens des Lizenzligaausschusses geführt haben. Die Baskets hatten ihre Hausaufgaben nicht gemacht und müssen nun nachbessern. Der Champions-League-Sieger von 2023 hatte zwar diesen Saison als einer von nur vier Klubs seinen Etat nicht veröffentlicht. Der Vertrag der Baskets mit ihrem magentafarbenen Namenssponsor läuft noch bis 2026. Simon Pallmann arbeitete lange im Management von Bayer Leverkusen und hatte Anfang Dezember die Geschäftsführung vom Bonner Urgestein Wolfgang Wiedlich übernommen. Gleichzeitig stieg Unternehmer Maxim Krtschil als neuer Hauptgesellschafter ein. Die Finanzen der BBL-Klubs prüft ein unabhängiger Gutachter-Ausschuss. Die letzte Insolvenz in der BBL gab es 2016. Die Baskets müssen ihre Fragen fristgerecht und vollumfänglich beantworten. Die Frist läuft bis zum 15. Juli.