Die Telekom Baskets Bonn haben das Finale der BBL-Playoffs verpasst, doch die Saison war für den Klub dennoch erfolgreich. Nach dem Halbfinal-Aus gegen den Titelverteidiger Bayern München mit 0:3 war die Enttäuschung groß. Im ersten Spiel in München (78:83) zeigte Bonn eine starke Leistung, doch die folgenden Spiele (69:91 und 57:77) waren eine klare Niederlage. Shooting Guard Joel Aminu äußerte sich nach dem Spiel: "Die Bayern waren über die gesamte Serie das bessere Team. Wir haben alles gegeben, aber sie waren einfach zu stark. Wir hoffen, dass wir in der nächsten Saison noch besser abschneiden können." Trotz der Niederlage zollten die Fans im Telekom Dome ihrer Mannschaft Respekt für die beste Saison seit 2022/23, als die Baskets die Champions League gewannen. Nach einem Umbruch in der letzten Saison, die mit einem enttäuschenden 14. Platz endete, hat das Team unter Trainer Tuomas Iisalo nun deutlich besser abgeschnitten. Trainer Marko Stankovic lobte seine Spieler für die gute Saison und betonte die Team-Chemie. "Wir haben einen Weg gefunden, unter die besten vier Mannschaften zu kommen, das ist ein großer Erfolg für uns." Die Neuzugänge, darunter Michael Kessens und Alijah Comithier, erfüllten die Erwartungen und trugen entscheidend zum Erfolg bei. Die Verteidigung war stark, Bonn erzielte das beste Defensiv-Rating seit zehn Jahren und holte die meisten Offensiv-Rebounds in der Liga. Die Telekom Baskets Bonn blicken optimistisch in die Zukunft und wollen in der nächsten Saison an diesen Erfolgen anknüpfen.